Vorbeugung & Vorsorge beim Hautarzt

Generell ist es sehr schwierig, Hautkrankheiten wirkungsvoll vorzubeugen. Viele dieser Erkrankungen sind chronisch, man denke dabei z. B. an Neurodermitis und Schuppenflechte. Andere Probleme mit der Haut sind rein kosmetischer Natur und können daher erst behandelt werden, wenn sie sichtbar sind. Aus diesem Grund bieten Hautärzte nur relativ wenige Möglichkeiten zur Vorsorge an. In den meisten Fällen betrifft dies die Vorsorge gegen Hautkrebs, die – im Gegensatz zu den genannten Erkrankungen – heute schon sehr weit fortgeschritten ist. Das bedeutet: Hautkrebs gehört zu den Erkrankungen, die relativ gut im Voraus erkannt und dementsprechend früh behandelt werden können. So verwundert es auch nicht, dass Hautkrebs jene Krebsart ist, welche die mit Abstand die besten Heilungschancen besitzt.

Wir konzentrieren uns hier also um die wichtigste Vorsorgeuntersuchung durch einen Hautarzt, die sogenannte Hautkrebsvorsorge.

Dazu muss man wissen: Insbesondere die UVA- und UVB-Strahlung setzt der menschlichen Haut sehr stark zu. Diese Strahlungsarten beschädigen die komplette Zelle in der Haut, samt dem Zellkern und das darin enthaltene Erbgut. Die Zelle stirbt durch eine solche Beschädigung entweder komplett ab, oder sie wird durch den Selbstheilungsprozess unserer Haut entsprechend erneuert. Dies funktioniert allerdings nur in einem eingeschränkten Maß. Ist die Einwirkung der schädlichen Strahlen durch die Sonne zu groß, bzw. erfolgt über einen zu langen Zeitraum, so funktioniert der Selbstheilungsprozess der Haut nicht mehr. In diesem Fall kann es sein, dass die Zellen nicht einfach absterben, sondern eine Art Eigenleben entwickeln, wodurch sich der gefürchtete Hautkrebs ergibt.

Der Hautarzt begegnet dieser Gefahr durch regelmäßige und ausführliche Vorsorgeuntersuchungen. Dabei untersucht er die komplette Hautoberfläche mit einem Dermatoskop auf Veränderungen und auffällige Merkmale. Das Dermatoskop entspricht einem starken Vergrößerungsglas, mit dem auch kleinste Veränderungen und Auffälligkeiten zuverlässig erkannt werden können.

Eine solche Vorsorgeuntersuchung wird von allen Krankenkassen ab einer bestimmten Altersgrenze bezahlt. In der Regel fängt die Kostenübernahme ab einem Alter von etwa 35 Jahren an, der Versicherte kann dann alle 1 – 2 Jahre eine solche Vorsorgeuntersuchung absolvieren.

Die erweiterte Vorsorgeuntersuchung

Wem die Sicherheit durch die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung noch nicht reicht, bzw. wer zu einer der Haupt-Risikogruppen für Hautkrebs gehört (Menschen, die viel in der Sonne verweilen, Menschen mit besonders heller Haut usw.), der kann eine erweiterte Vorsorgeuntersuchung in Anspruch nehmen. Dabei wird die Haut nicht nur mit dem Dermatoskop abgescannt, sondern dieser Scan auch in Form von Fotos festgehalten, so dass sich die Entwicklung sämtlicher Stellen am Körper bei der jeweils nächsten Untersuchung mit der vorigen vergleichen lässt. So können Veränderungen der Haut zuverlässig erkannt und diagnostiziert werden. Die Kosten für eine solche Vorsorgeuntersuchung in erweiterter Form übernehmen alle Krankenkassen, hier gilt es zunächst die dafür notwendigen Bedingungen abzuklären oder die Kosten letztendlich selbst zu übernehmen. Privatversicherte Patienten haben in der Regel keine Probleme mit der Kostenübernahme, hier übernehmen die Versicherungen sogar die Kosten für eine jährliche erweiterte Vorsorgeuntersuchung.

Vorsorgeuntersuchungen durch den Hautarzt in Innsbruck

In Innsbruck bieten gleich mehrere Hautärzte die Möglichkeit, einfache oder erweiterte Vorsorgeuntersuchungen durchführen zu lassen. Auf den Webseiten der einzelnen Ärzte finden Sie in der Regel ausführliche Informationen hierzu. Unser Tipp: Sprechen Sie zunächst mit Ihrer Krankenversicherung bzw. Krankenkasse und klären Sie ab, in welchen Abständen und in welcher Form die Kosten für eine solche Vorsorgeuntersuchung durch den Hautarzt in Innsbruck übernommen werden. Ist die Kostenübernahme geklärt, können Sie Ihren Hautarzt in Innsbruck auswählen und dort telefonisch einen Termin vereinbaren. Planen Sie hierfür genug Zeit ein, denn eine gründliche Vorsorgeuntersuchung benötigt relativ viel Zeit.

In diesem Zusammenhang bietet es sich an, nicht zu den gewohnten Stoßzeiten zum Hautarzt Innsbruck zu gehen, sondern einen Termin zu wählen, an dem sich der Arzt möglichst viel Zeit für seinen Patienten nehmen kann. Die Stoßzeiten sind in der Regel der Montagmorgen sowie jeweils wochentags nachmittags ab ca. 15 Uhr, wenn die meisten Menschen von der Arbeit kommen. Zu diesen Zeiten sind die Ärzte oft gestresst, daher ist dies ein denkbar schlechter Termin für eine ausführliche Vorsorgeuntersuchung.

Fazit

Auch wenn die Hautärzte in der Regel ein sehr eingeschränktes Spektrum an verschiedenen Vorsorgeuntersuchungen anbieten, ist insbesondere die Hautkrebsvorsorge eine der wichtigsten Präventionsmaßnahmen, die Sie in regelmäßigen Abständen durchführen sollten. Hautkrebs besitzt Heilungschancen von bis zu 95 Prozent, wenn er früh genug erkannt wird. Achten Sie daher auf sich selbst und vereinbaren Sie regelmäßig Voruntersuchungen durch Ihren Hautarzt in Innsbruck.